Begrenzung

Entschädigungsleistungen sind sowohl nach unten als auch nach oben begrenzt.

Bei ab dem 1. Januar 2009 verübten Straftaten werden Entschädigungen unter 500 Franken nicht ausgerichtet; die obere Entschädigungsgrenze liegt bei 120'000 Franken (Art. 20 Abs. 3 des Opferhilfegesetzes [OHG]).

Bei bis zum 31. Dezember 2008 verübten Straftaten kommt das alte Recht zur Anwendung. Hier beträgt die obere Grenze 100'000 Franken. Entschädigungen unter 500 Franken werden nicht ausgerichtet (Art. 13 Abs. 3 des Opferhilfegesetzes vom 4. Oktober 1991 [aOHG] i.V.m. Art. 4 Opferhilfeverordnung vom 18. November 1992 [aOHV]).